Pressemitteilungen

Unter dieser Rubrik werden in loser Reihenfolge Pressemitteilungen oder Informationen publiziert. In der Regel sind dies Mitteilungen in Zusammenhang mit den vom BDEM veranstalteten Kongressen und Tagungen.


Ernährungsmedizin in Forschung und Ausbildung

Fehlende Lehrstühle gefährden langfristig die Patientenversorgung

Berlin, März 2021 – Wissenschaftliche Studien belegen, dass Fehl-, Mangel- und Überernährung für die Entstehung zahlreicher Erkrankungen verantwortlich sind. Trotz der hohen Relevanz ernährungsmedizinischer Versorgung gibt es an deutschen Universitäten keine Lehrstühle für Ernährungsmedizin und Ernährungstherapie. Zudem sind ernährungsmedizinische Inhalte im Medizinstudium unterrepräsentiert. Sie reichen nach Ansicht des Bundesverbands Deutscher Ernährungsmediziner e. V. (BDEM), der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin e. V. (DGEM) und der Deutschen Akademie für Ernährungsmedizin e. V. (DAEM) nicht aus, um eine adäquate Versorgung auf neuestem wissenschaftlichen Stand zu garantieren. Deutschland braucht mehr Ernährungsmediziner. Deshalb fordern die Fachgesellschaften die Politik zum Handeln auf. Dazu zählt, Lehrstühle für Ernährungsmedizin und Ernährungstherapie einzurichten.

Immer mehr Menschen in Deutschland erkranken an Diabetes, Bluthochdruck, Gelenk- und Krebserkrankungen. „Eine der Hauptursachen für die Entstehung dieser Krankheitsbilder ist die Überernährung mit Übergewicht, Adipositas und schließlich dem metabolischen Syndrom“, erklärt Professor Dr. med. Johannes G. Wechsler, Präsident des Bundesverbands Deutscher Ernährungsmediziner. „Jeder zweite Erwachsene in Deutschland hat Übergewicht, fast ein Viertel leidet sogar an starkem Übergewicht“, so Wechsler. „Doch auch die Mangelernährung ist ein großes Problem in Deutschland, die mit vielen Folgeerkrankungen einhergeht. Mehr als 1,5 Millionen Menschen in Deutschland sind davon betroffen“, sagt Professor Dr. oec. troph. Dr. med. Anja Bosy-Westphal, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin. „Es ist wissenschaftlich belegt, dass Mangelernährung einen negativen Einfluss auf den Verlauf von Akuterkrankungen, Lebensqualität und Lebenserwartung hat.“ Die Daten verdeutlichen: Deutschland hat einen hohen Bedarf an gut ausgebildeten Ernährungsmedizinern.

Die Ernährungsmedizin ist ein Querschnittsfach, das nicht nur viele Krankheiten betrifft, sondern auch fachübergreifend in allen ärztlichen Fachdisziplinen Bedeutung hat. „Doch die Ernährungsmedizin ist im Medizinstudium beziehungsweise in der ärztlichen Ausbildung nicht ausreichend verankert“, kritisieren die Experten. Im Jahr 2018 wurde die Ernährungsmedizin in die Weiterbildungsordnung aufgenommen und wird derzeit von den Landesärztekammern umgesetzt. Bei der Ausbildung von Ärzten – im Studium – werden ernährungsmedizinische Erkenntnisse und Zusammenhänge im Gegensatz zur Weiterbildungsordnung in Deutschland bis heute jedoch überhaupt nicht umgesetzt. „Im Gegensatz zu anderen EU-Ländern wird Ernährungsmedizin an deutschen Universitäten nicht gelehrt. Der Wissensstand der Studenten auf diesem Gebiet ist dementsprechend erschütternd niedrig“, so Professor Dr. med. Gerd Bönner, Präsident der Deutschen Akademie für Ernährungsmedizin.

Wissenschaft und Forschung kann nur existieren, beziehungsweise sich erfolgreich entwickeln, wenn es Lehrstühle und Abteilungen gibt, die das Gebiet der Ernährungsmedizin in Lehre und Forschung kompetent vertreten. Nur so ist es möglich, evidenzbasiertes Wissen zu schaffen, das Voraussetzung ist, um ernährungsmedizinische Therapien erfolgreich anzuwenden. Die Ernährungsmediziner Deutschlands, die im BDEM, der DGEM und der DAEM vertreten sind und eng kooperieren, möchten auf dieses Problem und die Defizite aufmerksam machen und plädieren für eine Verankerung der Ernährungsmedizin als Querschnittsfach. „Wir fordern die Politik auf, im Interesse der Menschen, insbesondere der Patienten und nicht zuletzt für die Volksgesundheit, zu handeln und die Einrichtung von Lehrstühlen für Ernährungsmedizin und Ernährungstherapie in Ausbildung und Forschung an Universitäten und medizinischen Fakultäten zu unterstützen“, so die Experten.

Das gemeinsame Memorandum von BDEM, DGEM und DAEM können Interessierte über die folgenden Links abrufen:

Bei Abdruck, Belegexemplar erbeten

Über den Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner e. V. (BDEM):
Der Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner (BDEM) ist ein Zusammenschluss von Ernährungsmedizinern zur Wahrung, Förderung und Vertretung der berufspolitischen und sonstigen Belange. Eine vorrangige Aufgabe des Bundesverbandes ist es, die berufliche Fort- und Weiterbildung der Ernährungsmediziner zu fördern und die Mitglieder in der Erfüllung ihrer ärztlichen und wissenschaftlichen Aufgaben zu beraten, zu unterstützen und selbst tätig zu werden. (www.bdem.de)

Über die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM):
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM) ist eine multidisziplinäre Vereinigung aller Berufsgruppen, die sich mit Ernährungsmedizin befassen. Die Fachgesellschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht, die wissenschaftlichen und praktischen Belange auf dem Gebiet der Ernährungsmedizin und Stoffwechselforschung zu fördern. Durch die Veranstaltung von Kursen, Symposien und Kongressen werden zum einen interdisziplinäre Beziehungen zu anderen in- und ausländischen Institutionen, die auf diesem Gebiet arbeiten, hergestellt und vertieft, zum anderen werden die Grundlagenforschung und die angewandte Forschung gefördert und die daraus gewonnenen Kenntnisse und Erfahrungen nutzbar gemacht. Ein weiteres Anliegen der Gesellschaft ist die Förderung der Aus- und Weiterbildung in der Ernährungsmedizin und Stoffwechselforschung. (www.dgem.de)

Über die Deutsche Akademie für Ernährungsmedizin e. V. (DAEM):
Die Deutsche Akademie für Ernährungsmedizin e.V. (DAEM) ist ein unabhängiger gemeinnütziger wissenschaftlicher Verein mit Sitz in Freiburg, der sich in erster Linie zum Ziel gesetzt hat, durch angewandte Ernährungswissenschaft und ärztliche Fortbildung die Ernährungsmedizin in der praktischen Medizin zu implementieren. Die DAEM wird sich durch zahlreiche Kursangebote besonders in der Weiterbildung Ernährungsmedizin engagieren. Zugleich fördert die DAEM die Umsetzung der Ernährungsmedizin in der Klinik und betreut seit über 20 Jahren bundesweit zertifizierten Lehrkliniken für Ernährungsmedizin. (www.daem.de)

Kontakt für Journalisten:

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Girardetstr. 8
45131 Essen

Tel.: 0201 / 799 89 311
Fax: 0201 / 726 794 2
info@bdem.de

www.bdem.de

Pressestelle DGEM
Stephanie Balz
Postfach 30 11 20
70451 Stuttgart

Tel.: 0711 8931-168
Fax: 0711 8931-167
E-Mail: balz@medizinkommunikation.org

www.dgem.de

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Reichsgrafenstraße 11
D-79102 Freiburg

Fon: 0761 / 704020
Fax: 0761 / 72024
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Neuer Leitfaden Ernährungstherapie in Klinik und Praxis (LEKuP) veröffentlicht

Berlin, Dezember 2019 – Immer mehr Menschen in Deutschland leiden an Erkrankungen wie Adipositas oder Diabetes mellitus Typ 2, die zum großen Teil durch eine unausgewogene Ernährung ausgelöst werden. Die Ernährung beeinflusst auch Erkrankungen wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen oder Lebensmittelunverträglichkeiten. Der ernährungsmedizinischen Versorgung kommt eine immer größere Bedeutung bei der Behandlung von Krankheiten zu.

Daher erfolgte jetzt eine grundlegende Neufassung des bisher in der Ernährungstherapie angewandten Rationalisierungsschema von 2004 durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) und die Deutsche Akademie für Ernährungsmedizin e. V. (DAEM), in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin e. V. (DGEM), dem Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner e. V. (BDEM), der Deutschen Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG), dem Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e. V. (VDD) und dem BerufsVerband Oecotrophologie e. V. (VDOE). Gemeinsam haben die Autoren es sich zum Ziel gesetzt, auf Grundlage evidenzbasierter Leitlinien einen aktuellen Leitfaden für die praktische Ernährungstherapie in Klinik und Praxis (LEKuP) zu verfassen. Der Leitfaden erscheint heute erstmals in der Aktuellen Ernährungsmedizin.

„Die Ernährung spielt nicht nur in der Prävention von Erkrankungen, sondern auch in der Therapie eine wichtige Rolle“, sagt Privatdozent Dr. med. Frank Jochum, Präsident der DGEM und Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau. „Wissenschaftliche Studien belegen, dass die gezielte Ernährungsintervention im medizinischen Alltag bei vielen Erkrankungen eine vergleichbare Bedeutung hat wie die Verordnung krankheitsspezifischer Medikamente.“

Eine erfolgreiche Behandlung beruht nach Ansicht der Experten auf wissenschaftlich gesicherten Ernährungsempfehlungen. „Wir haben LEKuP entwickelt, um allen in der Klinik, Praxis und Pflege Tätigen eine einfache Orientierungshilfe für eine moderne ernährungsmedizinische Versorgung an die Hand zu geben“, erklärt Professor Dr. med. Hans Hauner, Institut für Ernährungsmedizin der TU München, für die DGE und als Sprecher der Autorengruppe. „Im Leitfaden sind die vollwertige Ernährung nach den Empfehlungen der DGE sowie – alternativ – die mediterrane oder vegetarische Kost als Grundkostformen definiert“

„In unserem ursprünglichen Rationalisierungsschema wurden die Besonderheiten der Ernährungstherapie für bestimmte Krankheitsbilder dargestellt. Dies gilt nun in besonderem Maße auch für LEKuP, der spezifische Handlungsempfehlungen, zum Beispiel bei Nierenkrankheiten, bei Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bei entzündlich-rheumatischen und orthopädischen Diagnosen oder bei neurologischen oder onkologischen Erkrankungen auflistet“, so Professor Dr. med. Gerd Bönner, Präsident der DAEM.

Die Empfehlungen im Leitfaden Ernährungstherapie in Klinik und Praxis richten sich an alle Verantwortlichen für die Ernährungstherapie und die Patientenverpflegung, insbesondere Ernährungsfachkräfte, Ärzte, Träger von und Führungskräfte in Krankenhäusern und Pflegeheimen, Verantwortliche in den Küchen, im Service, in der Therapie und in der Pflege. Der Leitfaden soll zudem eine Orientierung für Kostenträger im Gesundheitswesen darstellen.

Der Leitfaden kann hier abgerufen werden.


Gemeinsam Ernährungsmedizin stärken und ausbauen:
Fachgesellschaft, Akademie und Bundesverband schließen sich zusammen

Berlin, Februar 2019 – Wissenschaftliche Studien belegen, dass eine gezielte Ernährungsintervention bei vielen Erkrankungen genauso wichtig ist wie die verordneten Medikamente. Doch in Deutschland ist die Ernährungsmedizin noch immer nicht ausreichend in Ausbildung, Klinik und Praxis verankert. Der Bundesverband Deutscher Ernährungsmedizin e.V. (BDEM), die Deutsche Akademie für Ernährungsmedizin e.V. (DAEM) und die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM) haben deshalb einen Vertrag geschlossen, der eine engere Zusammenarbeit in allen wissenschaftlichen, fortbildungsrelevanten und berufspolitischen Belangen der Ernährungsmedizin ermöglicht. Ziel ist es, gemeinsam die Ernährungsmedizin als Fachgebiet weiterzuentwickeln und dabei insbesondere Forschung, Therapie und Prävention zu fördern.

Trotz der Relevanz ernährungsmedizinscher Versorgung bestehen in Deutschland noch immer erhebliche Defizite: Es fehlt an Lehrstühlen für Ernährungsmedizin. Zudem wird die ernährungsmedizinische Forschung zu wenig gefördert. In medizinischen Ausbildungscurricula von Studierenden und Fachärzten ist die Ernährungsmedizin nur ungenügend integriert. „Doch um Patienten die bestmögliche Behandlung gewährleisten zu können, muss die Ernährungsmedizin in Ausbildung, Klinik und Praxis fest etabliert sein. Wir brauchen mehr Ärzte in der Ernährungsmedizin“, so Professor Dr. med. Johann Ockenga, Vizepräsident der DGEM. Um das zu erreichen, intensivieren BDEM, DAEM und DGEM ihre Zusammenarbeit und gehen eine Kooperation ein. „Nur wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, kann es uns gelingen, die Ernährungsmedizin zu stärken“, sagt der Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie. Hierbei soll aber auch die Intensivierung und Verbesserung der Kooperation mit den nicht ärztlichen Ernährungsfachkräften verstärkt in den Fokus rücken.

Ein Schwerpunkt des Kooperationsvertrags stellt die Fort- und Weiterbildung von Ärzten und medizinischem Fachpersonal in der Ernährungsmedizin dar. „Seit mehr als 25 Jahren bilden wir Ärzte zu Ernährungsmedizinern aus. Gemäß des Curriculums der Bundesärztekammer haben bereits über 5 000 Ärzte die Qualifikation zum Ernährungsmediziner DAEM/DGEM erlangt“, so Professor Dr. med. Gerd Bönner, Präsident der DAEM. „Auch in Zukunft möchten wir einen besonderen Fokus auf die Entwicklung und Organisation von Fortbildungskursen und Seminaren legen, um so die Ernährungsmedizin in die praktische Medizin zu implementieren. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern – der DGEM und dem BDEM – arbeiten wir deshalb kontinuierlich an der Weiterentwicklung des Curriculums und der Inhalte dieser Veranstaltungen.“

Auch in gesundheitspolitischen Belangen werden BDEM, DAEM und DGEM in Zukunft verstärkt zusammenarbeiten: „Gemeinsam werden wir die Interessen des Faches und der Ernährungsmediziner vertreten“, sagt Professor Dr. med. Johannes Georg Wechsler, Präsident des BDEM. „So werden wir zum einen das Gespräch mit Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen suchen, um relevante Themen der Ernährungsmedizin an sie heranzutragen. Zum anderen werden wir aber natürlich auch mit der Bundesärztekammer, den Landesärztekammern und dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) kooperieren und so die Weiterentwicklung der Ernährungsmedizin vorantreiben. Das Ziel ist eine bedarfsgerechte und flächendeckende ernährungsmedizinische Versorgung“, ergänzt Wechsler.

Über den Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner e.V. (BDEM):
Der Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner (BDEM) ist ein Zusammenschluss von Ernährungsmedizinern zur Wahrung, Förderung und Vertretung der berufspolitischen und sonstigen Belange. Eine vorrangige Aufgabe des Bundesverbandes ist es, die berufliche Fort- und Weiterbildung der Ernährungsmediziner zu fördern und die Mitglieder in der Erfüllung ihrer ärztlichen und wissenschaftlichen Aufgaben zu beraten, zu unterstützen und selbst tätig zu werden.

Über die Deutsche Akademie für Ernährungsmedizin e.V. (DAEM):
Die Deutsche Akademie für Ernährungsmedizin e.V. (DAEM) ist ein unabhängiger gemeinnütziger wissenschaftlicher Verein mit Sitz in Freiburg, der sich in erster Linie zum Ziel gesetzt hat, durch angewandte Ernährungswissenschaft und ärztliche Fortbildung die Ernährungsmedizin in der praktischen Medizin zu implementieren. Die DAEM wird sich durch zahlreiche Kursangebote besonders in der Weiterbildung Ernährungsmedizin engagieren. Zugleich fördert die DAEM die Umsetzung der Ernährungsmedizin in der Klinik und betreut seit über 20 Jahren bundesweit zertifizierten Lehrkliniken für Ernährungsmedizin.

Über die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM):
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM) ist eine multidisziplinäre Vereinigung aller Berufsgruppen, die sich mit Ernährungsmedizin befassen. Die Fachgesellschaft hat sich zur Aufgabe gemacht, die wissenschaftlichen und praktischen Belange auf dem Gebiet der Ernährungsmedizin und Stoffwechselforschung zu fördern. Durch die Veranstaltung von Kursen, Symposien und Kongressen werden zum einen interdisziplinäre Beziehungen zu anderen in- und ausländischen Institutionen, die auf diesem Gebiet arbeiten, hergestellt und vertieft, zum andern werden die Grundlagenforschung und die angewandte Forschung gefördert und die daraus gewonnenen Kenntnisse und Erfahrungen nutzbar gemacht. Ein weiteres Anliegen der Gesellschaft ist die Förderung der Aus- und Weiterbildung in der Ernährungsmedizin und Stoffwechselforschung.

Kontakt für Journalisten:

Pressestelle DGEM
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Die Adipositas-Chirurgie boomt – aber viele Operierte haben Probleme. Wie können Niedergelassene die Nachsorge übernehmen?

Claudia Gottschling, 9. Mai 2018

"Auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Innere Medizin in Mannheim warnte der Internist und Hausarzt Dr. Klaus Winckler in seinem Vortrag, dass der Leidensweg vieler XXL-Patienten nach einer OP noch lange nicht zu Ende ist. Auch weil sich um die Nachsorge bisher kaum jemand kümmert. Erst langsam entstehen Modellprojekte, die operierte Patienten mit Problemen in einem Netzwerk aus Spezialisten auffangen wollen."

Ein Interview mit Dr. Winckler zu diesem Thema kann hier gelesen werden: https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4906960.
(Der Aufruf des kompletten Artikels kann nach kostenfreier Registrierung bei Medscape durchgeführt werden.)


Therapie der Fettleibigkeit: Nur Hürden statt Hilfe für Adipöse

Dtsch Arztebl 2018; 115(11): A-484 / B-423 / C-423
Lenzen-Schulte, Martina

Vor einer Adipositaschirurgie sollen konservative Therapien ausgeschöpft sein. Gute Programme hierfür sind jedoch nicht flächendeckend verfügbar oder sie werden nicht adäquat bezahlt. So entsteht ein Teufelskreis, den immer mehr Kliniken durchbrechen: Sie operieren ohne Kostenzusage – mit durchschlagendem Erfolg.
Hier klicken für Online-Artikel


Die Ernährungs-Docs

Essen als Medizin - in diesem Fernsehformat des NDR wird gezeigt, wie die "Docs" Anne Fleck, Matthias Riedl und Jörn Klasen mit gezielten Ernährungsstrategien Symptome deutlich verbessern und Krankheiten heilen.
Mehr Informationen finden Sie hier auf den Seiten des NDR.


Versorgungsreport der DAK zum Thema Adipositas

Am 8.11.2016 wurde in Berlin in einer Pressekonferenz und anschließend in einer von unserem Vorstandsmitglied Dr. Matthias Riedl geleiteten Podiumsdiskussion der Versorgungsreport der DAK zum Thema Adipositas vorgestellt.

Er bietet interessante Ergebnisse und ist auch online abrufbar: Versorgungsreport Adipositas. Weitere Informationen: Pressemeldung der DAK.


14.01.2015, Hessischer Rundfunk: Was bringen Schlankheitspillen tatsächlich?
Dr. Klaus Winckler in der Sendung "Alles Wissen"
Ein Video der Sendung sehen sie hier.


D.N.A. Deutsches Netzwerk Adipositas: Adipositas – die unbehandelte Krankheit

Gesundheitsexperten machen auf Missstände in der Versorgung aufmerksam und diskutieren konstruktive Lösungsansätze (Berlin, Freiburg, 25.11.2014)

Wer an einer bösartigen Tumorerkrankung leidet, erhält umfangreiche therapeutische Hilfe. Wer dagegen krankhaft übergewichtig bzw. adipös ist, wird nicht adäquat versorgt. Die Rahmenbedingungen des deutschen Gesundheitssystems lassen eine Behandlung adipöser Patienten derzeit nur eingeschränkt zu. Auf diesen Missstand machten Vertreter von Ärzten, medizinischen Fachberufen, Krankenkassen und Politik auf einem Symposium des Deutschen Netzwerks Adipositas – D.N.A. im Rahmen der Diabetes Herbsttagung und der Adipositas Jahrestagung am 22. November 2014 in Leipzig aufmerksam.

Dr. Birgit Schilling-Maßmann, Allgemein- und Ernährungsmedizinerin, veranschaulichte an Fallbeispielen den minimalen therapeutischen Handlungsspielraum für adipöse Patienten in der ärztlichen Praxis. Behandelt würden nur Folgeerkrankungen wie Diabetes. Die dringend notwendige unmittelbare Therapie der Krankheitsursache durch ein fachübergreifendes Therapeutenteam sei bislang nur im Einzelfall auf Basis regionaler Sondervereinbarungen mit den Krankenkassen möglich.

Eva Walzik, Leiterin des Berliner Büros der DAK-Gesundheit, betonte, dass der Risikostrukturausgleich (RSA), über den die Krankenkassen ihre finanziellen Mittel erhalten, die falschen Anreize setze. Denn das Geld werde derzeit so verteilt, dass Krankenkassen mit vielen gesunden Versicherten mehr Geld aus dem RSA bekommen als sie für deren Versorgung benötigen. Multimorbidität, wie sie im Zusammenhang mit der Diagnose Adipositas fast immer vorkomme, sei im RSA dagegen chronisch unterfinanziert.

Auch Dietrich Monstadt, Bundestagsabgeordneter und Berichterstatter für u. a. Adipositas und Diabetes der Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU-Fraktion der CDU/CSU-Fraktion, ist sich der Systemmängel bewusst und sieht gesamtgesellschaftlichen Handlungsbedarf. Er beließ es jedoch nicht bei Systemkritik, sondern machte das konkrete Angebot an die anwesenden Berufsverbände, Krankenkassen und Patientenvertreter, gemeinsam ein Eckpunktepapier zum Thema Adipositas zu erarbeiten und auf eine Veränderung der Rahmenbedingungen hinzuwirken. Das Deutsche Netzwerk Adipositas und die DAK-Gesundheit werten Monstadts Angebot als konstruktiven Vorstoß und werden ihren Dialog mit dem Gesundheitspolitiker im Neuen Jahr fortsetzen.

Downloads: Pressemeldung


NDR-Fernsehen: Visite, Sendedatum: 24.09.2013 20:15 Uhr

Forscher der Charité in Berlin wollen nachweisen, dass eine fett- und eiweißreiche Ernährung Patienten mit chronischen Erkrankungen wie Multipler Sklerose helfen kann. Auch zur Unterstützung in der Krebsbehandlung kann die ketogene Ernährung hilfreich sein. Das haben Ärzte der Uni Würzburg erforscht.

Ernährungsmediziner Dr. Matthias Riedl war zu Gast im Studio und nahm danach an einem Experten-Chat teil.

Zum Nachlesen:


D.N.A. Deutsches Netzwerk Adipositas: Adipositas – eine unheilbare Krankheit?

Konsequenzen für die praktische Adipositastherapie aus Kanada.

(Wolfsburg/Freiburg, 15.05.2013) Wer an Adipositas leide, benötige in der Regel eine lebenslange Behandlung. Aussicht auf vollständige Heilung bestünde dabei fast nie. Zu diesem Schluss kommt Prof. Dr. Arya Sharma von der Universität Alberta, Edmonton in Kanada. Er definiert Fettleibigkeit als chronisch fortschreitende Erkrankung, die unbehandelt zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustands führe. Es gäbe allerdings auch stark Übergewichtige, die keinerlei Einschränkungen, Risikofaktoren oder Begleiterkrankungen hätten und völlig gesund seien. Auf zirka 15 Prozent schätzt Sharma diese nicht primär behandlungsbedürftige Ausnahmegruppe.

Sharma, einer der weltweit renommiertesten Adipositas-Forscher und -Therapeuten, teilte seine Erfahrung und sein Wissen mit Diätassistenten, Ernährungsmedizinern, Physio- und Sporttherapeuten sowie Psychologen und Psychotherapeuten auf dem 55. Bundeskongress des Verbands der Diätassistenten e.V. (VDD) und der 14. Jahrestagung des Bundesverbands der Ernährungsmediziner e.V. (BDEM) in Wolfsburg. Er appellierte an rund 1.500 Fachkräfte nicht das Gewicht als primäre Zielgröße in den Mittelpunkt der Therapie zu stellen. Solange man weiterhin nur auf die Pfunde schaue, würden Patienten und Kostenträger am Ende immer enttäuscht werden.

Die logische Schlussfolgerung von Sharma: Es gibt kein allgemeingültiges für adipöse Menschen zu erreichendes Ideal- oder Normgewicht! Vielmehr gehe es darum, mit jedem Betroffenen sein persönliches „Best Weight“ im Laufe einer langfristig und interdisziplinär angelegten Therapie herauszufinden. Das könne im Einzelfall auch ein sehr hohes Gewicht sein. Oberstes Ziel jeder Adipositas-Intervention ist für Sharma die Verbesserung der Lebensqualität und des Allgemeinzustands der Patienten. Folglich wertet er einen Gewichtsstillstand und das Aufhalten der Progression als echten Behandlungserfolg.

Das Deutsche Netzwerk Adipositas – D.N.A., zu dessen Initiatoren die ausrichtenden Berufsverbände des Wolfsburger Kongresses zählen, begrüßt Sharmas Ansatz. Er unterscheide sich von der in Deutschland vorherrschenden Sichtweise auf die Adipositas als selbst verschuldeter Zustand, der mit Disziplin und Willenskraft wieder in den Griff zu bekommen sei. Sharma nehme Druck von den Betroffenen und stelle die individuellen Voraussetzungen bzw. Möglichkeiten des Einzelnen in den Vordergrund.

Das Deutsche Netzwerk Adipositas – D.N.A. setzt sich seit Januar 2013 dafür ein, die Behandlung und Versorgung krankhaft übergewichtiger Menschen zu verbessern. Das von Sharma gegründete sehr erfolgreiche Canadian Obesity Network ist nicht zuletzt Vorbild für das Deutsche Netzwerk Adipositas – D.N.A. Weitere Informationen unter: www.deutsches-netzwerk-adipositas.de.

Download: Pressemeldung


FOCUS MAGAZIN listet Schwerpunktpraxen Ernährungsmedizin

In der neuesten Ausgabe von Focus-Gesundheit (März/April 2013) steht die Ernährungsmedizin auf dem Prüfstand. Unter dem Titel "Gesund essen & abnehmen" werden neben umfangreichen Recherchen auch die "Top-Ernährungsmediziner" aufgeführt. Die Aufnahme in diese Liste basiert auf Empfehlungen von Patienten und Ärzten. Uns hat es besonders gefreut, daß eine große Zahl von Schwerpunktpraxen für Ernährungsmedizin BDEM angeführt und mit sehr guten Bewertungen empfohlen werden.Die Ernährungsmedizin als ärztliche Spezialisierung findet zunehmend Platz in der Behandlung und Versorgung ernährungsabhängiger Erkrankungen. Endlich finden auch qualifizierte Therapieprogramme wie DOC WEIGHT und M.O.B.I.L.I.S. Eingang in die Laienpresse.

Die Zertifizierung von Schwerpunktpraxen trägt zunehmend Früchte. Sie ist ein sinnvoller Schritt zur Professionalisierung der Ernährungsmedizin in der eigenen Praxis.

Lassen Sie sich zertifizieren, die BDEM-Geschäftsstelle ist Ihnen dabei gerne behilflich, dort können Sie die Antragsformulare anfordern. Kontakt: info@bdem.de.


Deutsches Netzwerk Adipositas D.N.A. am 24.01.2013 unter Beteiligung des BDEM gegründet

Foto 1 von Pressekonferenz

Foto 2 von Pressekonferenz

Im Kampf gegen das gewichtige Problem haben sich sechs bundesweite Verbände und Vereine zum ,,Deutschen Netzwerk Adipositas — D.N.A.” zusammengeschlossen:

Die Kooperationspartner haben ein gemeinsames Ziel: Betroffenen soll der Zugang zu Therapieangeboten künftig erleichtert werden. Gleichzeitig will das neue Netzwerk auch den politischen Druck erhöhen, das Problem endlich gesellschaftlich anzugehen.

Downloads: Pressemeldung, Statements


Gemeinsame Pressemitteilungen von BDEM, VDD und M.O.B.I.L.I.S.

Abnehmen & Urlaub: Die Reiserückfallversicherung

Sommer, Sonne, Strand oder Berge. Für die meisten ist der Urlaub eine unbeschwerte Zeit ohne Verpflichtungen. Bei der Rückkehr in den Alltag folgt nicht selten das böse Erwachen. Vor allem für Menschen mit ernsthaften Gewichtsproblemen.
(Essen/Freiburg, 18.06.2012)

Urlaub bedeutet für stark Übergewichtige eine besondere Bewährungsprobe. All-inclusive-Angebote mit All-you-can-eat- und Alkohol-Flatrates locken, man will einfach nur genießen und ausspannen. Gegen solche Rundum-sorglos-Pakete ist nichts einzuwenden, wenn sie nicht Langzeitstrategien zunichtemachen …

Knapp ein Viertel der Bevölkerung leidet bereits an Adipositas, einer chronischen Erkrankung, die einer qualifizierten Therapie bedarf. Das belegt die kürzlich von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr vorgestellte "Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland". Was hilft, ist ein professionelles Verhaltenstraining, das den richtigen Umgang mit „gefährlichen“ Situationen am Büfett – auch im Urlaub – vermittelt. Darauf weisen der Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner e.V. (BDEM), der Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e.V. (VDD) und M.O.B.L.I.S. e.V. in einer gemeinsamen Erklärung hin. Als Reiserückfallprophylaxe empfehlen die Fachleute:

  1. Überlegen Sie schon zu Hause: Welche Situationen könnten Ihre langfristigen Ziele gefährden? Wie sind sie zu vermeiden?
  2. Der Urlaub bietet sich geradezu an, eine neue Bewegungsform oder Sportart auszuprobieren. Regelmäßige Bewegung ist schließlich der Erfolgsfaktor jedes Gewichtsmanagements.
  3. Wählen Sie aus dem reichhaltigen Büffetangebot mit Bedacht aus. In jeder Küche gibt es Figur freundliche Spezialitäten: Gerade die mediterrane Kost bietet vielfältige Abwechslung aus frischen Salaten, buntem Gemüse, leckeren Kräutern und schmackhaften Fischzubereitungen.
  4. Alkohol macht Ihren Abnehmbemühungen schnell einen Strich durch die Rechnung. Genießen Sie zum Ausklang eines traumhaften Urlaubstages besser eine leichte Weißweinschorle als die allabendlichen Drinks.
Wer beim dauerhaften Kampf gegen die Pfunde nach einer „Rückfallversicherung“ sucht, erhält Hilfe von BDEM, VDD oder M.O.B.I.L.I.S. Unterstützung bieten interdisziplinäre Teams, die aus einem Arzt (Ernährungsmediziner), einem Spezialisten für Diättherapie und Ernährungsberatung (Diätassistenten) sowie Sporttherapeuten und Psychologen oder Pädagogen bestehen.

Mit den nicht kommerziellen Schulungsprogrammen M.O.B.I.L.I.S. und DOC WEIGHT, die auch von großen Krankenkassen anerkannt sind, ist qualifizierte Betreuung zu jeder Saison garantiert.

Weitere Informationen unter: www.mobilis-programm.de, www.bdem.de und www.vdd.de.

(Hier erhalten Sie diese Pressenmitteilung als PDF-Datei zum Download)


Abnehmen: kein Zuckerschlecken – Gewichthalten: eine Lebensaufgabe!

Schokolade, Ostereier und Marzipan. Und dazu ein leckeres Festtagsmenü ... Nach den Feiertagen gehen für viele die Diäten wieder los. Wer ernsthafte Gewichtsprobleme hat, sollte sich jedoch für eine Langzeitstrategie entscheiden.
(Essen, Freiburg, 07.04.2012)

Warum erfreuen sich Schlankheitsdiäten nach wie vor zunehmender Beliebtheit? Weil sie funktionieren – denn zumindest in den ersten Tagen und Wochen dokumentiert die Waage den Verlust des einen oder anderen Pfundes. Und genau an diese vermeintlichen Erfolge scheinen sich Übergewichtige zu erinnern, wenn sie zum x-ten Male mit dem einsei tigen Verzicht auf bestimmte Lebensmittel beginnen. Doch der Rückfall in alte Muster ist meist vorprogrammiert. Von Nebenwirkungen, wie dem gefürchteten Jo-Jo-Effekt, ganz zu schweigen …

Diät-Teufelskreis
Abbildung: Der Diät-Teufelskreis (Hamm/Berg, M.O.B.I.L.I.S.).

Adipositas, von der in Deutschland bereits jeder Fünfte betroffen ist, lässt sich selten mit herkömmlichen Diäten in den Griff bekommen. Sie ist eine chronische Erkrankung und bedarf einer langfristigen Behandlungsstra tegie. Wer einmal dick war und nicht wieder zunehmen will, wird dauerhaft an seinem Lebensstil arbeiten und seine Ernährungs- sowie Bewegungsgewohnheiten im Blick behalten müssen. Auf diese ernüchternde Tatsache weisen der Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner e.V. (BDEM), der Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e.V. (VDD) und M.O.B.L.I.S. e.V. in einer gemeinsamen Erklärung hin. Für leidgeprüfte Diäterfahrene haben die Fachleute folgende Tipps:

  1. Finden Sie den richtigen Zeitpunkt für Ihren Einstieg in die Lebensstiländerung. Aktuelle familiäre oder berufliche Belastungen können Ihre Ziele schnell zum Scheitern bringen.
  2. Protokollieren Sie regelmäßig, was Sie verzehren. Die Selbstbeobachtung des eigenen Essverhaltens ist der beste Weg, sich seiner Essgewohnheiten bewusst zu werden und eine Verhaltensänderung einzuleiten bzw. zu festigen.
  3. Setzen Sie auf den Gesundheitsfaktor Bewegung. Führen Sie idealerweise dreimal Ausdauertraining (z. B. Nordic Walking) und fünfmal Kräftigungsübungen (z. B. mit dem Thera-Band) pro Woche durch. Grundsätzlich gilt: Jeder Schritt zählt!
  4. Suchen Sie sich Unterstützung in Ihrem privaten Umfeld. Sprechen Sie offen über Ihre langfristige Gewichtsstrategie.
  5. Gehen Sie in kleinen Schritten vor. Wählen Sie dabei nur Veränderungen (Stichwort: Lebensmi tteltausch), die zu Ihnen passen und die Sie auch lebenslang durchhalten können.
Wer alleine beim Gewichthalten nicht weiterkommt, erhält professionelle Hilfe von BDEM, VDD oder M.O.B.I.L.I.S. Mit den nicht kommerziellen Schulungsprogrammen M.O.B.I.L.I.S. und DOC WEIGHT, die auch von großen Krankenkassen anerkannt sind, ist qualifizierte Betreuung vielerorts garantiert.

Weitere Informationen unter: www.mobilis-programm.de, www.bdem.de und www.vdd.de

(Hier erhalten Sie diese Pressenmitteilung als PDF-Datei zum Download)


Abnehmen: Nicht auf Wunderdiäten bauen – interdisziplinärer Therapie vertrauen!

Eine qualifizierte Versorgung adipöser Menschen ist vielerorts möglich: fachübergreifend, langfristig, wissenschaftlich begleitet und produktneutral.
(Essen, Freiburg, 20.02.2012)

Zur Fastenzeit locken sie wieder: Die neuesten Wunderdiäten von den Titeln der Illustrierten, ebenso wie vollmundige Abnehmversprechen selbst ernannter „Fett-weg“-Gurus in den Werbespots auf allen Kanälen. Und wie jedes Jahr greifen Tausende stark übergewichtige Menschen nach den an allen Ecken feilgebotenen letzten Strohhalmen, die sie am Ende nur noch tiefer in den verhassten Jo-Jo-Strudel hinabreißen werden …

Aktuell leiden bereits über 16 Millionen Deutsche an Adipositas (Fettleibigkeit) – häufig in Verbindung mit Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen oder Diabetes. Adipositas ist kein vorrangig kosmetisches Problem, sondern eine ernst zunehmende chronische Erkrankung, die damit einer qualifizierten Therapie bedarf. Darauf weisen der Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner e.V. (BDEM), der Verband der Diätassitenten – Deutscher Bundesverband e.V. (VDD) und M.O.B.L.I.S. eV. in einer gemeinsamen Erklärung hin.

Doch wie sollte eine qualifizierte Therapie aussehen? Und worauf sollten Betroffene achten, wenn sie sich für eine Gewichtsreduktion entscheiden?

Abnehmwilligen raten die Fachleute:

  1. Die Basis jeder seriösen Adipositastherapie bildet die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Arzt – Idealerweise Ernährungsmediziner –, einem Spezialisten für Diättherapie und Ernährungsberatung sowie Sporttherapeuten und Psychologen/Pädagogen.
  2. Eine Erfolg versprechende Therapie ist langfristig angelegt, sie dauert mindestens 12 Monate.
  3. Das Angebot sollte wissenschaftlich begleitet werden. Ob die Behandlung wirksam ist, sollte durch Studien nachgewiesen sein.
  4. Die Therapie darf nicht mit einem Verkauf von Abnehmprodukten verknüpft werden.
Die Kooperationspartner BDEM, VDD und M.O.B.I.L.I.S. e.V. beweisen täglich, dass eine fachübergreifende Versorgung stark übergewichtiger Menschen in der Praxis möglich ist. Mit den standardisierten Schulungsprogrammen M.O.B.I.L.I.S. und DOC WEIGHT, die auch von großen Krankenkassen anerkannt sind, wird seit Jahren qualifizierte Betreuung an zahlreichen Standorten Deutschlands angeboten. Während sich M.O.B.I.L.I.S. an Personen mit einem BMI zwischen 30 und 40 richtet, ist DOC WEIGHT auch für noch schwerere Fälle (BMI > 40) geeignet. Beide Konzepte erfüllen – neben den genannten vier Qualitätsmerkmalen – die Leitlinien der Fachgesellschaften und bieten ehrliche Aussicht auf Erfolg.

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